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GVT Gesellschaft für
Vacuumtechnik mbH
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Dezentrale Wohnraumlüftung für ein gesundes Wohlfühl-Klima...
Bild 1 - Typische Wärmeverlust-Werte eines EFH
... mit Wärme-Rückgewinnung! Warum lüften mit
Wämerückgewinnung?
Gute Luft ist wichtig, damit sich
Menschen in überwiegend geschlossenen Räumen wohlfühlen können. Sie ist eine
wesentliche Voraussetzung für Gesundheit und Behaglichkeit, dient aber auch der
Vermeidung von Bauschäden aufgrund (zu) dichter Bauweise. Die
Wärmeschutzverordnung (WSVO 95) begrenzte durch ihre Vorgaben den
Jahresheizwärmebedarf für Wohnhäuser im Neubau. Hier wurde insbesondere auf eine
dichte bauliche Hülle, das heißt Dämmmaßnahmen Wert gelegt, um Wärmeverluste
weitgehend zu vermeiden.
Die neue Energieeinsparverordnung
(EnEV) führt Wärmeschutzverordnung und Heizungsanlagenverordnung
zusammen
Diese gesamtheitliche Betrachtung berücksichtigt die
beiden wichtigsten Wege zur Senkung des Heizenergieverbrauchs: Die Verbesserung
des baulichen Wärmeschutzes und die Erhöhung anlagentechnischer Effizienz.
Im Mittelpunkt steht der Primärenergieverbrauch für Beheizung/ Warmwasser
der Wohngebäude und für erforderliche Heiz- und Anlagentechnik (u.a.
Lüftungsanlagen) sowie die luftdichte Ausführung der Gebäudehülle.
Niedrigenergiebauweise ist Bau-Standard und damit wird der zulässige
Jahresheizwärmebedarf im Vergleich zur WSVO 95 noch einmal um ca. 30%
unterschritten. Bedingt durch diese Entwicklung sind heutige Häuser im Neubau
"warm angezogen". Die notwendigen Luftwechsel zur Erhaltung der Bausubstanz
und zum Wohlbefinden der Bewohner müssen aber ebenso sichergestellt werden. Die
freie Fensterlüftung, als einfachste Form der Frischluftzufuhr, entspricht mit
der luftdichten Gebäudehülle nicht mehr dem heutigen Stand der Technik und der
Wohnungsnutzer ist hinsichtlich Sicherstellung der Mindestluftwechsel meistens
schlichtweg überfordert. Entweder wird zu wenig gelüftet, wodurch
Schimmelbildung und massive Feuchteschäden ausgelöst werden, oder es wird zu
viel gelüftet - dies birgt insbesondere in der Heizperiode ein enormes
Wärmeverlustpotential.
Lüftungswärmeverluste nehmen mittlerweile
einen Anteil von über 50% an den Gesamtwärmeverlusten des Hauses ein
(siehe Bild 1).
Behagliche, hygienische Wohnverhältnisse und das
Einsparen von Heizenergie liegen in aller Interesse. Dies ist Vorsorge in
unsere Gesundheit, schont den Geldbeutel und unsere Umwelt. Deshalb ist eine
kontrollierte Wohnraumlüftung nicht nur sinnvoll, sondern Forderung unseres
aktuellen und zukünftigen Baustandards.
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Bild 2 - Wirkungsprinzip |
Auswirkung der EnEV auf die
kontrollierte Wohnraumlüftung
Die M-WRG-Wohnraumlüftung mit
Wärmerückgewinnung erfüllt die strengen Anforderungen der EnEV. Die Wärme
aus der gefilterten Abluft wird über einen Wärmeübertrager zurückgewonnen und
der kühleren Zuluft übertragen (siehe Bild 2 - Wirkungsprinzip). Dies mindert zum einen die Heizkosten der
Wohnung bzw. des Wohngebäudes und schafft gleichzeitig, durch permanenten
Luftaustausch, erhöhten Wohnkomfort. |
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Die Energieeinsparverordnung legt
maximale Werte für den Primärenergieverbrauch von Wohngebäuden fest. Dabei wird
erstmalig als ganzheitliche Betrachtung der eingebauten Anlagentechnik (Heizung,
Lüftung, Brauchwarmwassererzeugung) der gleiche Stellenwert zugebilligt wie dem
baulichen Wärmeschutz (Isolierung, Fenster, Dichtigkeit des Gebäudes). Dies hat
zur Folge, dass der Bauherr und der Architekt mehr Freiheiten in der Planung der
Wohngebäude haben. Die hygienischen Vorteile einer kontrollierten
Wohnungslüftung werden auch im Nachweisverfahren und im Energiebedarfsausweis
als zusätzliche Qualität sichtbar. Ein Wohngebäude mit kontrollierter
Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung hat hygienische Vorteile und im
Energiebedarfsausweis eine günstigere Klasse. Will der Bewohner die
hygienischen Vorteile einer kontrollierten Wohnungslüftung nutzen, dann können
die notwendigen Maßnahmen für den baulichen Wärmeschutz oft einfacher und
preiswerter ausgeführt werden. Bauherr und Architekt/Planer können selbst
entscheiden, welchen Weg sie zur Erfüllung der gesetzlichen Zielvorgaben
gehen:
Die individuellen Wünsche
hinsichtlich des gewünschten Komforts und der Ausstattung fließen in eine
individuelle Planung ein. Wenn der Bauherr und der Architekt sich für die
Vorteile einer kontrollierten Wohnungslüftung entscheiden, dann sollte in jedem
Fall das Nachweisverfahren für die Energieeinsparverordnung mit detaillierten
Produktkennwerten (DIN V 4701-10) geführt werden. Gerade bei hohem thermischen
und hygienischen Komfort sind die Geräte oft deutlich besser als die
Standardwerte der DIN V 4701-10. Die Hersteller dieser Lüftungsgeräte helfen
gerne mit detaillierten Daten. Somit kann vermieden werden, dass unnötig in
zusätzlichen baulichen Wärmeschutz investiert wird.
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Energie-Einsparung!
Vom gesamten Haushaltsenergiebedarf
entfallen rund 79% auf die Raumheizung (siehe Grafik). Oft mehr als die Hälfte
davon wird durch falsches Nutzerverhalten beim Lüften und durch ungeeignete
Lüftungseinrichtungen, also überwiegend zum Fenster hinausgelüftet. Durch eine
bessere Temperaturregelung, durch Wärmedämmung und durch ein System zur
kontrollierten Wohnungslüftung lässt sich ein beträchtlicher Anteil Heizenergie
einsparen. Je besser der Wärmeschutz wird, umso wichtiger wird die kontrollierte
Wohnungslüftung, um Feuchte und Luftschadstoffe so energiesparend wie möglich
abzuführen. Auch unter dem Aspekt CO2-Emissionen, die bekanntlich den
Treibhauseffekt verstärken, ist eine Energieeinsparung sinnvoll. Der
Energieverbrauch für die Raumheizung von Wohngebäuden macht ca. 25% des
Gesamtenergieverbrauchs in der Bundesrepublik Deutschland aus...
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Weiterführende Informationen
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