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Funktionsprinzip
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Funktionsprinzip einer dezentralen Wohnraumlüftung


Bild 1 - Funktionsprinzip
Dezentrale Wohnraumlüftung M-WRG
mit Wärmerückgewinnung

Die dezentrale Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung M-WRG dient der Be- und Entlüftung von Wohngebäuden bzw. wohnähnlichen Objekten (u.a. Altenpflegeheime, Bürogebäude).

Lüftungsleitungen sind nicht erforderlich
, da die Geräte als Wandsystem berücksichtigt werden.
M-WRG ist flexibel als Einzelraumlösung oder als komplette Systemlösung für Niedrigenergiehäuser (EnEV), KfW60- und KfW40-Haus einsetzbar.
Das M-WRG-System versorgt den Wohnraum oder das Objekt permanent und komfortabel mit gut temperierter Frischluft.

Trotz geschlossener Fenster, insbesondere in der Heizperiode, wird ein kontinuierlicher Luftaustausch in allen Räumen sichergestellt.
Der Nutzer kann individuell für jeden Raum die gewünschte Luftleistung selbst einstellen. Die Einbindung in Haustechniksysteme (z.B. EIB) bzw. Gebäudeleittechnik (GLT) ist möglich. Verbrauchte Luft wird aus dem oberen Bereich von Räumen abgesaugt und gefiltert dem Wärmeübertrager zugeführt (Abluft).

Zeitgleich wird durch einen zweiten Ventilator Frischluft von außen angesaugt und gleichfalls gefiltert dem Wärmeübertrager bereitgestellt (Außenluft).

Im Kreuzstrom-Wärmeübertrager (siehe Bild links) wird die Abluft und die Außenluft im Kreuzstrom, getrennt und berührungslos, aneinander vorbeigeführt.
Dabei wird die Wärme über die Platten von der warmen Seite auf die kältere übertragen (Kreuzstrom-Plattenwärmeübertrager).

Die abgekühlte, verbrauchte Luft wird nach außen abgeführt (Fortluft) und die erwärmte Außenluft wird den Wohnräumen zugeführt (Zuluft). Dieses Prinzip ist in den Sommermonaten am Tag, zumindest zeitverzögert, umgekehrt nutzbar.
In den kühleren Abendstunden können die Räume mit erhöhtem Luftvolumenstrom angenehm temperiert werden (ansatzweiser Effekt einer Klimaanlage!).


Prinzip eines Kreuzstrom-Wärmetauschers

Arbeitsweise der Wohnraumlüftung M-WRG

Verbrauchte Luft wird aus dem oberen Bereich von Räumen abgesaugt und gefiltert dem Wärmeübertrager zugeführt (Abluft). Zeitgleich wird durch einen zweiten Ventilator Frischluft von außen angesaugt und gleichfalls gefiltert dem Wärmeübertrager bereitgestellt (Außenluft, siehe Bild 1 - Funktionsprinzip).

Im Plattenwärmeübertrager - auch Kreuzstrom-Wärmetauscher genannt - wird die Abluft und die Außenluft im Kreuzstrom, getrennt und berührungslos, aneinander vorbeigeführt. Dabei wird die Wärme über die Platten von der warmen Seite auf die kältere übertragen.
Die abgekühlte, verbrauchte Luft wird nach außen abgeführt (Fortluft) und die erwärmte Außenluft wird den Wohnräumen zugeführt (Zuluft).

Wussten Sie eigentlich, dass...

  • wir etwa 90 % unserer Zeit in geschlossenen Räumen verbringen?
  • der Mensch Tag für Tag 20.000 Liter Luft ein- und ausatmet und mindestens 30 m³ Frischluft in der Stunde braucht, um sich wohl zu fühlen?
  • in einem durchschnittlichen 4-Personen-Haushalt durch Kochen, Waschen, Blumen gießen und durch die Menschen selbst rund 10 Liter Wasser pro Tag in Form von Wasserdampf anfallen?
  • Sie Ihre Wohnung regelmäßig lüften müssen, um diese Feuchtigkeit, aber auch Schadstoffe wie Formaldehyd, Tabakrauch und Ausdünstungen aus Baumaterialien, Einrichtungsgegenständen und Reinigungsmitteln wirkungsvoll abführen zu können?
  • durch ein schräg gestelltes Kippfenster bei einem Spalt von nur 2 cm im Winter rund 0,20 Euro pro Stunde zum Fenster rausgelüftet werden?
  • dieser Wert bei einem Spalt von 12 cm auf 1,30 Euro ansteigt?
  • es hervorragende technische Lösungen gibt, die auf energiesparende Weise für ein behagliches und hygienisch einwandfreies Raumklima sorgen?
  • der Staat diese Lösungen finanziell fördert?

u.a. Quelle: Infoschrift des Fachinstitutes Gebäude-Klima e.V. "Luft als Lebensmittel"

  
Weiterführende Informationen: